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Herbstzeit ist Kürbiszeit!

23. Oktober 2018

Suppe, Öl und Kuchen - der Kürbis ist ein Allroundtalent

Kaum zu glauben aber wahr: Halloween ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts sondern gehört mit zu den ältesten Festen der Welt. Schon vor über 2000 Jahren feierten die Kelten nachweislich das Fest ‚Samhain‘. Dieses zelebriert den Übergang von Sommer zu Winter und ist der keltische Neujahrstag. So glaubten sie, dass in dieser Nacht die Toten mit den Lebenden kommunizieren. Um die Toten zu besänftigen, opferte man Getränke, Gemüse, Früchte, Tiere und andere Speisen. Die in Rüben geschnitzten, gruselig aussehenden Fratzen-Gesichter sollten böse Geister fortjagen. Dieser alte (vermutlich) irische Brauch hat seinen Ursprung also in Europa - nicht wie erwartet Amerika.

In einigen Bundesländern, wie in Thüringen und im Saarland, ist es noch heute üblich, ausgehölte Rüben vor die Tür zu stellen. Als die Iren vor vielen, vielen Jahren in Amerika einwanderten, mussten sie feststellen, dass es dort erheblich mehr Kürbisse als Rüben gab, so dass fortan Kürbisse verwendet wurden, um das Ritual zu zelebrieren. Die Bezeichnung ‚Halloween‘ wird vom Ursprung ‚All Hallows Evening‘, abgeleitet. So wird der Abend vor Allerheiligen (‚All Hallows Day‘ oder auch ‚All Saints Day‘ zu Deutsch: Alle Heiligen Tag) genannt, welcher jährlich am 1. November gefeiert wird. Um ca. 1000 n. Chr. kam der 2. November als ‚Allerseelen‘ dazu. Diese drei Feiertage, wurden ‚Hallowmas‘ genannt und wandelte sich allmählich zu der heute bekannten Bezeichnung: Halloween. Da der Kürbis generell mit dieser Jahreszeit und dem Fest Halloween in Verbindung gebracht wird, sollen auch er und seine Inhaltsstoffe bekannter werden. Neuere Funde von Kürbissamen beweisen, dass dieser schon um 8000 bis 10.000 v. Chr. in Zentral- und Südamerika existiert hat und verwendet wurde. Der Kürbis ist ursprünglich und ausschließlich in Amerika beheimatet.

Zu seinen bekanntesten Arten gehören der Muskatkürbis, der Butternut Kürbis, der Hokkaido Kürbis oder aber die Bischofsmütze. Botanisch gesehen ist der Kürbis eigentlich eine Beerenfrucht und wird dem Obst zugeordnet. Er besteht aus ca. 90% Wasser und hat deswegen wenige Kalorien. Der hohe Gehalt an Beta-Carotin, welches der Körper in Vitamin A umwandelt, sorgt für die kräftige orange Färbung des Fruchtfleisches. Vitamin A ist unter anderem wichtig für die Augen, also für den Sehvorgang, aber auch für die Haut und Schleimhäute. Diverse enthaltene Mineralstoffe machen ihn zu einer unschlagbaren Frucht: Zum Beispiel ist Kalium mit für die Erregbarkeit von Nervenzellen wichtig, Eisen wird vor allem für den Sauerstofftransport im Körper benötigt und mit seinem hohen Gehalt an Vitamin C, welches wir für den Schutz der Zellen und für die Wundheilung benötigen; wird die Aufnahme von Eisen automatisch gesteigert. Die Kieselsäure stärkt das Bindegewebe und kräftigt Haut und Nägel, welche in der kommenden Jahreszeit besonders beansprucht werden. Neben dem gesunden Fruchtfleisch befindet sich im Kürbis zudem noch ein wahrer Schatz: die Kürbiskerne. Diese werden auch als Heilpflanzen, z. B. bei Beschwerden der Prostata, eingesetzt: Die heilsame Wirkung der Kürbiskerne, bei gutartigen Prostatavergrößerungen, ist wissenschaftlich belegt. Aus den Kernen wird hochwertiges Kürbiskern.l hergestellt. 30 Kürbisse oder ca. 2,5 Kilo Kerne braucht es, um einen Liter Kürbiskern.l zu gewinnen. Dieses hat ein dezent bis intensiv nussiges Aroma und ist sehr gesund: In Studien wurde belegt, dass das enthaltene Vitamin E und die Linolsäure besonders wirksam sind. Diese sekundären Pflanzenstoffe, die Gruppe der Phytosterine, können einem erhöhten Cholesterinspiegel entgegen wirken und sollen auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Damit alle gesunden Inhaltsstoffe wirken können, sollte das dunkelgrüne aromatische Kürbiskern.l nicht erhitzt werden. Doch die Kürbiskerne sind nicht so kalorienarm wie das Fruchtfleisch: in 100 Gramm stecken 500 kcal, weswegen die Kerne sparsam dosiert werden sollten.

Kürbisse sind gut verträglich und in der Herbstküche besonders beliebt. Oft wird aus der Frucht mitsamt der Schale eine warme Suppe, verfeinert mit Muskat und Ingwer, zubereitet. Aber auch Kürbisrisotto, mit Kürbiskern.l abgeschmeckt oder ein Kürbisküchlein hat so seine Kenner.

Erleben Sie frische Ideen und lassen Sie sich von neuen Kreationen inspirieren oder von den alt bewährten Rezepturen überzeugen.

 

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