Vitanas Tagesklinik für Geriatrie Geesthacht
Auf einem ausgedehnten Waldgrundstück, am sonnigen Elbhang in Geesthacht, liegt die Klinik für Geriatrie (Altersheilkunde) gestiftet um die Jahrhundertwende von dem Hamburger Kaufmann und Reeder Edmund J. A. Siemers. Alte Pracht, zeitgemäß renoviert und stilvoll erweitert, umgeben von einem reizvollen, bewaldeten Grundstück.
Unsere Klinik, am Elbhang gelegen, bietet seit 20 Jahren Leistungen für ältere Menschen mit Anspruch auf eine lebenswerte Zukunft.
Seit September 2007 besteht in unserer Tagesklinik die Möglichkeit, Patienten auch nur tagsüber zu behandeln.
Was heißt Behandlung in einer Tagesklinik?
Bei der teilstationären Behandlung befinden sich die Patienten nur tagsüber im Krankenhaus. Sie werden morgens von zu Hause abgeholt, verbringen den Tag in den Räumen der Tagesklinik und absolvieren dort ein individuelles therapeutisches Programm, einschließlich Medikamentenversorgung, Einnahme der Mahlzeiten und Ruhephasen.
Am späten Nachmittag kehren die Patienten zurück in ihr gewohntes häusliches Umfeld. Ziel ist die Wiederherstellung und Erhaltung sämtlicher Fähigkeiten, die zur Aufrechterhaltung einer selbstständigen Lebensführung erforderlich sind, bzw. eine Reduzierung des Versorgungs- und Pflegeaufwands.
Unsere Leistungen
- Ärztliche Diagnostik (geriatrisches Assessment), Fortsetzung und Überprüfung der medikamentösen Behandlung sowie Koordinierung der multiprofessionellen Behandlungsangebote
- Physiotherapie in Einzel- und Gruppenbehandlungen, Hilfsmittelversorgung, thermotherapeutische Verfahren sowie Elektrotherapie und Massagen
- Ergotherapie in Einzel- und Gruppenbehandlungen
- Neuropsychologie (Diagnostik und Therapie zerebraler Funktionseinbußen sowie psychischer Störungen)
- Logopädie (Behandlung von Sprach-, Sprech- und Stimmbildungs- sowie Schluckstörungen)
- Betreuung und Beratung der Patienten und deren Angehöriger bei Fragen rund um die ambulante Weiterversorgung, Hauskrankenpflege oder Heimunterbringung durch den Sozialdienst. Wir unterstützen Sie auch bei Fragen bezüglich der Aufnahme, der Antragstellungen und der Finanzierung.
Zielgruppen
Meist ist die Mobilität der Patienten durch das jeweilige Krankheitsgeschehen, das oft durch Multimorbidität bzw. Polypathie gekennzeichnet ist, eingeschränkt. Daraus resultiert, einhergehend mit sozialer Isolation, oftmals eine fortschreitende hohe Pflegebedürftigkeit, der ausschließlich durch das spezielle therapeutische Angebot einer geriatrischen Klinik bzw. Tagesklinik begegnet werden kann.
Eine wohnortnahe teilstationäre Krankenhausbehandlung kann bei folgenden Erkrankungen in Frage kommen:
- Erkrankungen des Zentralnervensystems, z.B. Folgezustände nach Hirninfarkt, Hirnblutung und Schädel-Hirn-Verletzungen
- Stoffwechselerkrankungen wie z. B. Diabetes mellitus und deren Spätfolgen
- Chirurgisch-orthopädische Erkrankungen, bspw. nach konservativer oder operativer Frakturbehandlung sowie nach Einsatz künstlicher Gelenke oder Amputationen mit nachfolgender prothetischer Versorgung
- Erkrankungen von Herz und Lunge sowie arterielle Verschlusskrankheiten
- Degenerative Gelenkerkrankungen und Osteoporose
- Verzögerte Rekonvaleszenz nach schweren internistischen oder chirurgischen Eingriffen, z. B. Abdominaloperationen
Für folgende Patientengruppen ist eine tagesklinische geriatrische Versorgung nicht geeignet:
- Ausschließlich pflegebedürftige und vollständig bettlägerige Patienten
- Patienten ohne jegliches erkennbares Rehabilitationspotenzial
- Patienten mit ausgeprägter Demenz
- Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen
- Patienten ohne hinreichende häusliche Versorgung
Zugangsvoraussetzungen
Die Patienten müssen transportfähig sowie in den Abend- und Nachtstunden versorgt sein. Außerdem sollte ein hinreichendes Rehabilitationspotenzial vorhanden sein. Jedoch kann sich mitunter durch gezielte therapeutische Anwendungen auch ein zunächst nicht erkennbares Rehabilitationspotenzial erschließen, das nach konsequenter Weiterführung spezieller therapeutischer Maßnahmen gelegentlich einen erstaunlichen Zuwachs erfährt.
Aufnahme in die Tagesklinik
Der behandelnde Haus- oder Krankenhausarzt stellt eine Klinikeinweisung aus. Es wird telefonisch ein Aufnahmetermin vereinbart und die Einweisung am ersten Behandlungstag vorgelegt – ein vorausgehender Antrag bei der Krankenkasse ist nicht erforderlich. Gemeinsam mit dem therapeutischen Team untersucht der ärztliche Dienst der Tagesklinik den Patienten und überprüft die Indikation. Die durchschnittliche Behandlungsdauer beträgt 15Tage,bei Bedarf können auch längere Therapiezeiten beantragt werden.
Die Tagesklinik ist von Montag bis Freitag geöffnet. Die Organisation der Patiententransporte obliegt der Tagesklinik.
Die Transportdauer sollte 45 bis 60 Minuten nicht überschreiten.
